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Reiseberichte und Fotos

Hier schreibe ich über Reise Eindrücke und Erlebnisse.

 

Sardegna - bike&hike 2017

 

Sardegna Nord Bike - on Facebook

 

Sardegna Altopliano di Golgo/Ogliastra - on Facebook

 

Azores - bike&more 2017

 

Azores - impressions on Facebook

 

Selvaggio blu, Sardegna

 

Im Oktober 2016 habe ich mit der cooperativa Goloritzè aus Baunei das Selvaggio blu Trekking gemacht. Eine wunderbare Reise an einer der wildesten und schönsten Küsten des Mittelmeers! Mit einem sehr fähigen, mega witzigen und authentischem guide aus Baunei.

 

Immer an der Küste, auf und ab auf alten Ziegenhirten- und Köhlerwegen durchs Karstgebirge, und an uralten Wacholder und Eichenbäumen vorbei. Und abend gab es am Feuer zubereitete Sardische Spezialitäten!

 

http://www.coopgoloritze.com/selvaggio-blu/

 

https://vimeo.com/190396578

 

Bei meiner Sardinien Bike Tour im Oktober 2017 werden wir an der Ostküste entlang über Baunei fahren, werden einen Abstecher zur "Altiplano su Golgo" machen. Wir werden dort einmal übernachten und einen Ausflug zu den Stränden dieser einzigartigen Küste machen um hier m Meer zu baden!

 

 

Skitouren Winter 2017

Bericht im DAV Lörrach alpin 34

Im aktuellen alpin Magazin der Lörracher DAV Sektion habe ich einen Artikel über meine Skitouren veröffentlicht. Hier ein Auszug.

 

 

Skiplus Davos-Klosters führe ich seit Beginn meiner Tourenführer Tätigkeit in Lörrach vor 8 Jahren. Die Idee von SkiPlus hat mir von Anfang an gefallen, das Konzept habe ich seitdem meinem Stil, meiner Art im Winter die Berge zu erleben, angepasst: So viele Abfahrtshöhenmeter wie möglich in unverspurtem Powder in einen Tourentag zu packen. Immer noch irgendwo Powder, die beste Abfahrtslinie für die Gruppe zu finden! Und ich liebe es in diese glücklichen Gesichter nach einer solchen Abfahrt zu schauen, das ist die beste Motivation für mich, und für den nächsten Aufstieg! Denn wo es runter geht, geht es immer auch wieder rauf, damit wir nochmal abfahren können. Manchmal machen wir das auch drei- oder viermal am Tag… So sieht es im besten Fall nicht nur bei Freeride Davos aus, sondern auch bei meinen Touren um Andermatt/Gemsstock und dem Oberalppass, weitere meiner Lieblingsziele. Wir fahren meistens mehr ab als wir aufsteigen, aber die Aufstiege sollen den Freeridern bei meinen Touren (fast alle mittlerweise auf breiten Freeride-, Telemark Skis oder Splitboards) schon auch Spass machen.

Einige Highlights der letzten Jahre:

Davos/Klosters, Weissfluh: Aufstieg 1500 m, Abfahrt 3300 m. Freeriden bei Dauerschneefall auf Pischa: Aufstieg nur mit der Pischabahn... Abfahrt 5600 m. Oberalppass: Aufstieg 1700 m, Abfahrt 2400 m. Andermatt-Airolo: Aufstieg: 1000m, Abfahrt 2200m.

 

Gotthard Überschreitung mit Touren im Bedretto Tal

Die Gotthard Überschreitung habe ich schon mehrmals für den DAV geführt. Von der Bergstation der Gemsstockbahn (2961 m) südseitig kurze Abfahrt und dann Aufstieg zur Gafallenlücke. Von hier fahren wir über feine Hänge unschwer runter ins Guspis bis es abflacht und man vor dem Nordhang des Gloggentürmli steht. In einer guten Stunde steigen wir die gut 300 hm in den Sattel des Gloggentürmli auf, bis auf ca 2675 m, am Ende recht steil. Von hier geht es weiter gen Süden, in direkter Linie zum Lago della Sella runter. Auf ca 2200 m fellen wir wieder an, umrunden den See (am besten ostseitig) und steigen südseitig des Sees durch coupiertes Gelände wieder auf zum Pizzo Canariscio (2523 m). Hier stehen wir direkt auf dem Alpenhauptkamm und schauen runter ins Ticino! Durchs Val Canaria beginnt die Linie nach Airolo mit einer Traumabfahrt…

Im Februar 2017 sind wir bei schlechter Sicht eine Variante gefahren, und sind ab Staumauer Lago della Sella durchs Val Tremola, entlang der alten Gotthardpass Strasse direttissima nach Airolo abgefahren - Auch ein Erlebnis! In Airolo Übernachtung in einem einfachen Hotel (des Alpes) mit MEGA leckerer Tessiner Küche und einem hammer Sardischen Vino Rosso.

Das ist Tag 1 der 3 Tages-Tour, die ich letzten Jahr als 4-Tagestour mit Überschreitung zurück auf die Nordseite geführt habe.

Am 2. Tag steigen wir zur Cap Christallina auf, und besteigen wenn passt, wie im letzen Jahr, vorher von Osten die Christallina (2911 m), von wo es rassig runter geht zur Christallina Hütte! Eine tolle Hütte, bei der wir oft in kleinen Zimmern unterkommen, und unsere Reserven mit feinem Essen bei sehr guten Portionen wieder aufladen... Ausserdem gibt es freies Trinkwasser und Duschen...

Am 3. Tag stehen großartige Tourenmöglichkeiten mit kleinen Zustiegen und grandiosen Nordabfahrten an. Letztes Jahr: Wieder hoch zur Christallina, steil und (geil) ostseitig runter bis zum Lago Naret, dann über Passo del Naret nordseitig ab zum Hütten Normalweg. Hier wird WIEDER angefellt (das geht jetzt fix!) und schon bald vom Hüttenzustieg nach rechts abgebogen, und recht steil südseitig aufgestiegen, in Richtung des Hochspannungsmasten, das ist die Bassa di Folcra, 2562 m! Von hier geht eine der besten Linien runter ins Val Bedretto; wir machen unsere dritte Abfahrt des Tages bei mega Schnee, und kommen via Alpe di Folcra, uns links haltend, schön runter zur Pass Strasse, genau an der Abzweigung nach

Ronco (1483 m), wo unser drittes Quartier der Runde ist (B&B, zum Hotel Stella Alpina gehörend). Da laufen wir glücklich und sehr dankbar für diesen hammer Tag noch in gut 5 min rüber! Und geniessen bei Aussicht auf unsere Abfahrtshänge in der spätnachmittags Wintersonne ein birra “Gottardo”!

Wir haben B&B gebucht, aber Hotelzimmer bekommen, uns war's recht (waren die einzigen Gäste…).

Nach ruhiger, kalter Nacht und feinem Frühstück, beginnt der letzte Tag unserer grossen Gotthard Runde (“haute route” nicht, weil wir ja zweimal ins Tal runter sind zum übernachten…).

Gleich hinter dem Hotel anfellen und los geht’s! Anfangs steil hoch durch den Wald, zur Alpe di Pesciora, dann rüber zur Alpe di Cavanna traversieren und zum Schluss steil werdend hoch zum Passo di Cavanna, auf 2613 m. Das war der Schlussanstieg der Tour, jetzt liegt noch eine grossartige Nordabfahrt vor uns, es geht anfangs schön steil (und geil!) runter - in feinstem Powder! Es kommt uns vor, dass hier noch niemand gefahren ist diesen Winter… bis wir im Witenwasserental auf den Hüttenzustieg zur Rotondo Hütte kommen. Ab hier leicht, bei immer noch feinem Schnee, runter bis Realp! Das wars, wir sind zurück auf der Nordseite angekommen, und geniessen auf der Terrasse (wieder ein Hotel des Alpes...) unser Abschlussbier! Dann mit dem Zug zurück zum Startpunkt nach Andermatt.

 

Unterwegs wieder neue Ideen gesammelt für den nächsten Winter: zum Beispiel vom Gemsstock übers Gloggentürmli und Gotthardpass zum Pizzo Lucendro, und Nordabfahrt ins Witenwasserental (die Hänge sahen fantastisch aus!). Und sicherlich bin ich wieder im Val Bedretto um die Christallina unterwegs…

Bastis Ski- und Freeride-Touren
Loe_alpin_34-Basti.pdf
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